Bornaer Stadtjournal

Ein würdevoller Abschied für Verstorbene ohne Angehörige

Rund 20 Gäste nahmen am 19. Juni an der zweiten ökumenischen Gedenkfeier für Verstorbene ohne Angehörige auf dem Parkfriedhof in Borna teil. Gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Emmauskirchgemeinde Bornaer Land und der katholischen Gemeinde St. Joseph setzte die Stadt Borna damit erneut ein Zeichen für einen würdevollen Abschied von Menschen, die ohne Angehörige verstorben sind. Die Gedenkfeier wurde von Superintendent Dr. Jochen Kinder und Pfarrer Markus Scholz gestaltet. Im Mittelpunkt stand die Erinnerung an jene, die oft ohne Trauerfeier und ohne persönliche Begleitung bestattet werden. „Ein Mensch ist erst dann tot, wenn die Erinnerung an ihn verlischt“, lautete ein bewegendes Zitat der Veranstaltung. Im Anschluss wurde ein Gedenkbaum gepflanzt, der in diesem Jahr vom Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Landkreis Leipzig des Caritasverbandes Leipzig e. V. gestiftet wurde. Mit dem nun zweiten Gedenkbaum wächst auf dem Parkfriedhof Schritt für Schritt ein Ort des stillen Erinnerns, der den Verstorbenen ohne Angehörige dauerhaft gewidmet ist.

Stadtverwaltung Borna

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