
Zahlreiche Akteure aus der Selbsthilfe sowie der Behindertenhilfe präsentieren sich mit Informations- und Mitmachangeboten. Im Mittelpunkt steht ein spielerischer Ansatz: Besucherinnen und Besucher können an verschiedenen Stationen Selbsterfahrungsmöglichkeiten zu unterschiedlichen Behinderungsbildern wahrnehmen. Ziel ist es, Verständnis zu fördern, Berührungsängste abzubauen und Inklusion in verschiedenen Lebensbereichen erlebbar zu machen – etwa in Schule, Sport oder im häuslichen Umfeld.
Ein zentraler Anziehungspunkt der Inklusionsmeile ist der OLIMA-Erlebnisparcours des ADAC Sachsen, um den sich die ergänzenden Angebote gruppieren. Die einzelnen Stationen werden gemeinschaftlich von Menschen mit und ohne Behinderung betreut und verdeutlichen so den inklusiven Gedanken auch in der praktischen Umsetzung.
Beteiligt sind unter anderem die Lebenshilfe Borna e. V., die Stadt Borna mit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, der Bornaer Arbeitskreis Soziales, Inklusion und Senioren (BASIS), der Behindertenverband Leipzig, die Behindertenbeauftragte des Landkreises Leipzig e. V. mit dem Netzwerk inklusiv und der EUTB-Beratung sowie zahlreiche spezialisierte Verbände und regionale Einrichtungen. Auch Selbsthilfevereine, Beratungsstellen, Sport- und Sozialträger sowie regionale Dienstleister bringen ihre Expertise ein.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Beteiligung der Bornaer Behindertensportlerin Annabelle Tschech-Löffler, Medaillengewinnerin der Special Olympics World Games 2023, die gemeinsam mit dem SV Regis-Breitingen e. V. vertreten ist.
Die Inklusionsmeile fügt sich als wichtiger Baustein in das Jubiläumsprogramm „775 Jahre Borna“ ein und unterstreicht den Anspruch der Stadt, Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sichtbar und erlebbar zu gestalten.
red