
„Als ich auf das Gelände fuhr, sah ich eine junge Polizistin, die ein Selfie von sich und dem Gebäude machte. Mehr Lob kann man von seinen Mitarbeitern und Kollegen nicht bekommen“, wandte sich der Innenminister an Revierleiter Frank Winkler und ergänzte dabei schmunzelnd: „Sie müssen nur aufpassen, wo die Kollegin es veröffentlicht!“
Der feinsinnige Humor des Innenministers ist vielen bekannt. Anscheinend teilen ihn sowohl die Amtskollegen als auch die Polizisten Sachsens. Schließlich steht vor dem Haupteingang des Gebäudes eine Skulptur des Künstlers Jan Großmann, die den Namen „Faltung Gezinkt“ trägt. Sicherlich kennen Sie alle aus alten Krimis den Begriff „gezinkt“. Die Skulptur soll an den sogenannten Gaunerzinken erinnern, der sich auch als Wandmalerei im Gebäude wiederfindet.
Selbst heute noch hört man immer wieder von einer ähnlichen Symbolsprache. Sie ist unter dem Begriff Warchalking bekannt. Dabei sollen mit Kreide auf Pflastersteine, Laternen oder Häuser gemalte Zeichen Informationen weitergeben – etwa über frei zugängliche WLAN-Netzwerke. Rund um das Thema ranken sich jedoch zahlreiche Geschichten. Immer wieder ist zu lesen, die Symbole könnten auch Einbrechern Hinweise liefern oder ihnen die Vorbereitung eines Einbruchs erleichtern. Ob und in welchem Umfang solche Zeichen heute tatsächlich noch verwendet werden, ist allerdings umstritten. Wer dennoch ungewöhnliche Markierungen an seinem Haus entdeckt, sollte aufmerksam sein und sie im Zweifel entfernen oder der Polizei melden.
Ein guter Grund, sich von der Polizei präventiv beraten zu lassen und sie einzuschalten, um Schaden von Ihrem Eigentum abzuwenden. Die Kolleginnen und Kollegen im Revier Borna sind hoch motiviert, ihrem Job und ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Dazu trägt auch das neue, funktionale und auf drei Etagen errichtete Revier bei, das neue Möglichkeiten bietet. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Gespräch mit Revierleiter Frank Winkler, der zur offiziellen Eröffnung des Gebäudes mitteilen konnte, wie glücklich die Kolleginnen und Kollegen über ihren neuen Arbeitsplatz sind.
Manuela Krause