
Von den 90 Startern kam Töpper beim Schwimmen als Siebter aus dem Wasser und konnte so mit der Spitzengruppe auf die 20 Kilometer lange Radstrecke gehen. „Auf dem Rad war für mich das Hauptziel, die Gruppe unter Kontrolle zu halten. Als der Regen einsetzte, habe ich noch extra Körner investiert, um an der ersten Position durch die rutschigen Kurven fahren zu können und bei möglichen Stürzen nicht zurückzufallen“, verrät er seine Strategie. Und die ging auf.

Auch die ehemalige Wahl-Markkleebergerin Julia Bröcker schnitt bei den Finals hervorragend ab. In ihrem Rennen musste sie sich erst im Zielsprint der Olympiasiegerin Laura Lindemann geschlagen geben. Damit sicherte sie sich den Titel der Deutschen Vizemeisterin sowie den U23-Meistertitel.
Justus Töpper ist aktuell bei Weltcups in Südamerika unterwegs. Am 23. August 2026 startet er beim „Ironman 70.3 Leipzig“. Der Schwimmstart erfolgt um 08.00 Uhr am Nordstrand des Cospudener Sees. Anschließend führt die Radstrecke durch das Neuseenland, bevor der abschließende Lauf an der Arena Leipzig stattfindet.
bw, Fotos: Periode Beier / DTU